Emit Sayfutdinov siegt beim Pfingstpokal in Güstrow

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8000 Besucher feiern stimmungsvolle Speedwayparty

Mit einem lupenreinen Maximum siegte Emil Sayfutdinov, der sich noch gut an seine Besuche im SEC in Güstrow erinnern konnte, beim Pfingstpokal in Güstrow vor der beeindruckenden Kulisse von 8000 Zuschauern und wurde damit seiner Favoritenstellung in diesem Feld mehr als nur gerecht. Wenn er nicht gleich durch seine Qualität am Start die Entscheidung herbeiführen konnte, dann gelang es ihm durch bewusst gewählte Linien und vor allem mit dem entsprechenden fahrerischen Können alle anderen Fahrer hinter sich zu lassen.

Um die Plätze dahinter wurde hart gerungen und dabei wussten auch die deutschen Fahrer zu überzeugen. Zunächst war es Kevin Wölbert, der mit zwei Laufsiegen in das Rennen starte und sogleich sprang die Begeisterung im weiten Rund über. Zu diesem Zeitpunkt war er punktgleich mit dem Führenden. Nicht so gut begann Norick Blödorn, der am Vorabend den Auerhahnpokal in Teterow gewinnen konnte, aber im zweiten Lauf zeigte er seine Klasse und holte sich einen Laufsieg. Auch Valentin Grobauer, Kapitän der MC Güstrow Torros, und vor allem der 15jährige Tyler Haupt, welcher seine Premiere beim Pfingstpokal hatte, begeisterten jeweils mit einem Laufsieg und vor allem dem Youngster war anzumerken, was ihm dieser Erfolg auf der Heimbahn bedeutete.

Kai Huckenbeck, der sich noch Hoffnungen machen darf, sich über den Challenge für den SEC zu qualifizieren, welcher wieder ein Finale am 5. September in Güstrow austrägt, war wieder gewohnt kämpferisch unterwegs, konnte aber erst im letzten Lauf einen Sieg erringen und holte so insgesamt 11. Punkte. Damit hatte er genauso viele Zähler gesammelt wie Rasmus Jensen, der zunächst überhaupt nicht zurecht zu kommen schien und dann seine Güstrow-Stärke mit drei Laufsiegen in Folge ausspielte. Aufgrund dieser Tatsache stand er dann auch auf der untersten Podeststufe. Besser war noch seine junger Landsmann Villads Nagel, der zwei Tage vor mit seinem Team Zweiter beim SON 2 in Prag wurde und eine tolle Saison fährt. Das stellte er auch an diesem denkwürdigen Abend in der Güstrower Speedwaystadion unter Beweis.

Als nach den zwanzig Läufen der Pfingstpokalsieger feststand und sicher alle Zuschauer, während sie mit Handyleuchten stimmungsvoll die Stadionhymne „Sweet Caroline“ sagen, davon ausgingen, dass Emil Sayfutdinov auch den Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal gewinnen würde, für den sich auch Villads Nagel und Rasmus Jensen sowie als bester Deutscher Kai Huckenbeck qualifiziert hatten, ereignete sich Dramatisches. Alle vier Fahrer standen am Start und die Uhr zählte runter, da bemerkte Emil Sayfutdinov einen Defekt an seiner Maschine und fuhr zurück in Richtung Fahrerlager. Aber die Zeit war um und so konnte er nur noch frustriert den anderen zuschauen, wie diese um den Pokal kämpften.

Rasmus Jensen holte den Sie in diesem Sonderlauf und anschließend wurden die drei Besten in einem offenen Fahrzeug den Zuschauern im Rund präsentiert.

Den Abschluss dieses tollen Abends bildete ein stimmungsvolles Feuerwerk, das so perfekt zu der Atmosphäre passte, die schon vor Rennbeginn mit diversen Spielen, dem Auftritt von Andischiebtanders und vor allem der Tanzgruppe FANatic D!ance, die mit einer grandiosen Darbietung die Zuschauer auf das Ereignis einstimmte und zum Mitmachen animierte, welche einfach den Charakter dieses Klassikers im Güstrower Speedway ausmacht.

GM

Ergebnis Pfingstpokal 2026:

1.Emil Sayfutdinov (PL) 15; 2. Villads Nagel (DK) 13; 3. Rasmus Jensen (DK) 11; 4. Kai Huckenbeck (D) 11; 5. Nicolai Heiselberg (DK) 9; 6. Kevin Wölbert (D) 9; 7. Beau Bailey (Aus) 8; 8. Jaimon Lidsey (Aus) 8, 9. Norick Blödorn (D) 7; 10. Oliver Berntzon (S) 7; 11. Valentin Grobauer (D) 6; 12. Tyler Haupt (D) 4; 13. Maksymilian Pawelczak (PL) 4; 14. Dimitri Buch (DK) 4; 15. Oskar Hurysz (PL) 3; 16. Matic Ivacic (SLO) 1; 17. Carlos Gennerich (D); 18. Erik Pudel (D)

Gewinner Fritz-Suhrbier-Pokal: Rasmus Jensen (DK)